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Reisebericht: Island

26.11.2018 - 03.12.2018​

Keine Minute vergeht in diesem Land, ohne dass einem die Kinnlade bis zum Boden aufsteht. Ob die Einheimischen das auch so empfinden? Jedenfalls ging es mir so! Die Reise nach Island wurde eigentlich relativ spontan geplant und kam eher nach dem Wunsch mal die Nordlichter, auch Aurora Borealis genannt, zu sehen.

Der Flug

Die Tickets gab es sehr günstig auf WOWair:

Darin enthalten waren:

  • 1x Gepäck Hinflug (35,99€)
  • 1x Gepäck Rückflug (35,99€)
  • 2x Ticket Hinflug (je 49,99€)
  • 2x Ticket Rückflug (je 54,99€)
  • 2x Sitzplatz Hinflug (3,99€)
  • 2x Sitzplatz Rückflug (3,99€)

Wie man unschwer erkennen kann, haben wir uns nur 1x 20 KG Gepäck mitgenommen. Wer für 1 Woche Island mehr braucht, kann auch gerne pro Person 20 KG mitnehmen, doch bei knapp 36€ pro Gepäckstück sollte man sich das nochmal gut überlegen. Als Handgepäck darf man einen persönlichen Gegenstand bis 10 KG mit in die Kabine nehmen. Der Gegenstand sollte gut unter den Sitz passen. In meinem Fall war es ein Rucksack um die Drohne, das Stativ und die Kamera darin zu verstauen.

An Board der knallig bunten Maschine bin ich erstaunt über den Komfort. Knallige Ledersitze und viel Platz, das bin ich von anderen Billigairlines nicht gewohnt!
Nach dem langen, aber entspannten Flug kommt man endlich in Island an und bestaunt beim Landeanflug den tollen Sonnenaufgang!

Tipp: Beim Hinflug die Rechte Flugzeugseite wählen, da man so beim Vorbeiflug bereits wunderschöne Blicke auf das Land werfen kann. Dementsprechend beim Rückflug die Linke Seite wählen.

Der Mietwagen

Um auch in Island mobil und nicht auf eine tour angewiesen zu sein, habe ich einen Mietwagen gebucht über Check24.
Nach ewiger Recherche, welcher Anbieter nun der Beste und gleichzeitig günstigste ist, habe ich mich für Budget entschieden.
Wer wie ich ende November reist, sollte sich im klaren sein, dass das Wetter sehr stürmisch und unberechenbar ist. Als erfahrener Fahrer hatte ich teilweise echt schwitzige Hände bei 120KM/h Seitenwind und vereister Straße!

Um den Mietwagen abzuholen begibt man sich nach dem abholen des Gepäcks in Richtung Ausgang. Hier kann man auch schon die unzähligen Mietwagenanbieter finden. Nach kurzer Wartezeit von 15-20 Minuten, hatte ich einen sehr netten Servicemitarbeiter.
Da ich bereits bei Check24 eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung mitgenommen hatte, verneinte ich jegliche Angebote des netten Herren und bekam anschließend statt dem Polo einen relativ neuen Ford Fiesta.

Ausgestattet mit USB-Audio und Spikes. Da kann man nichts sagen.

Man sollte grundsätzlich auf einige Sachen achten und folgende Punkte unbedingt mitnehmen:

  • Vollkasko ohne Selbstbeteiligung
  • Glas / Reifen versichert
  • Faire Tankregelung (Voll/Voll)
  • Unbegrenzte Kilometer

Getankt wird bei Budget an den unzähligen grünen Olis Tankstellen. Hier bekommt man einen kleinen RFID-Chip, den man nach dem Tanken an der Kasse scannen lässt. So bekommt ihr ein paar Cent pro Liter Gutgeschrieben.

Tipp: Tankt nicht an Zapfsäulen die Gelb sind. Die sind mit „Full Service“ beschriftet und ein Mitarbeiter wird euch böse darum bitten ihm nicht die arbeit abzunehmen. Denn der Service kostet Aufpreis! Einfach bei Self-Service tanken. Sollte man nachts tanken müssen, findet man überall Zapfsäulen mit Kreditkartenzahlung. Hier einfach Chip dran halten, Karte einführen und bei der Auswahl an Kronen einfach „Full“ wählen (Gilt als Stopp, wenn man X Kronen erreicht hat).

Um sich ein Bild über die Verkehrsbedingungen zu machen, empfehle ich dieses Video:

Einige Ergänzungen habe ich aber noch:
Überall sind Blitzer verteilt, fahrt einfach nach den Regeln! An Ortseingängen sind oft digitale Tafeln, die eure Geschwindigkeit anzeigen. Diese gemeinen Biester sind mit gelbem Blinklicht ausgestattet, die beim überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit einmal kurz dich in Angst und Schrecken versetzen. Geblitzt werden wird schnell teuer in Island! Aber keine Bange, es soll nur eine Warnung werden. Die „echten“ Blitzer sind unspektakulär Weiß/Grau und ziemlich deutlich als solche zu erkennen!

Die Unterkunft

25€ AirBNB Guthaben!

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Natürlich hätte es ein Hotel in Reykjavik sein können, aber wir haben uns dafür entschieden komplett mit AirBNB unseren Urlaub zu verbringen. Das schont nicht nur Geldbeutel, sondern ist auch mit vielen Vorteilen verbunden.
So eine private Wohnung ist wesentlich bequemer und gemütlicher als ein Hotelzimmer. Obendrein haben die meisten auch eine Waschmaschine und eine Küche für die Eigenverpflegung.
Die ersten vier Nächte haben wir in einem tollen Apartment nahe an Reykjavik verbracht für insgesamt 232,28€.

Die Gastgeberin haben wir leider nicht getroffen, aber Sie war sehr hilfsbereit über den Chat und hat uns sogar eine Nacht länger bleiben lassen, da wir die Reise in den Norden nicht antreten konnten (Zu. Viel. Schnee.).
Und genau das ist das Problem, aber gleichzeitig auch das faszinierende an Island: Du musst spontan sein!

Den fünften tag verbrachten wir in einem Hotel bei Reykjavik, das 66,83€ die Nacht kostete. Es war zwar alles vorhanden, aber den Charme einer Wohnung, hatte man sofort vermisst.

Den sechsten, und damit auch endlich den Tag mit Nordlichtern haben wir in einer Traumhaften Kabine direkt zwischen dem Meer und den Bergen verbracht mit Blick auf Borgarnes.

Es ist eine Traumhafte Kabine, die ich nur weiterempfehlen kann! Die Nacht kostete 93,08€ und war jeden Cent wert!

Die letzte Nach verbrachten wir in der nähe des Flughafens in einer kleinen, aber netten Gästewohnung eines Einwohners.
Zur Begrüßung wurden wir mit einem Korb voller nützlicher Dinge empfangen.
Vorab hatten wir auch per Chat den Hotpod vorheizen lassen – einfach nur ein Traum!

Trotz der nahen Lage an den Flughafen, konnten wir keinen unangenehmen Fluglärm wahrnehmen und schliefen sowieso nicht sehr lange dank der Nordlichter!

Tipps & Tricks

Man sollte natürlich keine Reise antreten ohne Tipps und Tricks in der Tasche zu haben.

Was zumindest die Reiseziele anbelangt, haben wir uns im Voraus per Google Maps eine Karte angelegt mit allen Sehenswürdigkeiten.
Passend dazu kann man optimalerweise super in Island mit Google Maps navigieren. Dadurch, dass man auch die Karten offline laden kann, braucht man auch nicht zusätzliches Datenvolumen.

Wie ihr das machen könnt, findet ihr in diesem YouTube-Video heraus:

Es gibt so viel zu berichten über Island. Viele sind sich aber einig: Die Blue Lagoon sollte man gesehen haben.
Wir finden aber, das ist nicht nötig! Viel zu teuer und viel zu überfüllt.

Wir empfehlen: Die Secret Lagoon

Solltet ihr auf der Jagt nach den Nordlichtern sein (Was ihr definitiv sein solltet) und es auf eigene Faust versucht, kann ich euch nur den Wetterdienst vedur.is empfehlen.
Wir haben jede Nacht, bei dem der Wert des Index über 2 lag uns die Karte angeschaut und nach weißen (Wolkenfreien) Flecken ausschau gehalten. Da solltet ihr dann hin! Das bedeutet aber immer noch nicht, dass ihr auch garantiert dann die Nordlichter sieht. Der Wert besagt nur, dass die Aktivität hoch ist. Wann, und wie lange man die Nordlichter sieht, ist Glückssache. Also warm einkleiden und warten (Bitte mit ausgeschaltetem Licht am und im Auto. Ihr wollt nicht DIE Touristen sein.)

Unterstützend fand ich folgende Apps:

Alle Apps gibt es sowohl auf Android, als auch auf iOS.

Weitere wichtige Links, die uns bei unserer Reise geholfen haben:

Fragen gibt es immer!

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One Comment on “Reisebericht: Island

Greggascem
Oktober 15, 2019 um 18:13

Теперь буду знать

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